Heckaufprallschutz von Wabash National für das Finale beim Swedish Steel Prize 2017 nominiert

/ins.Wabash National ist für die Entwicklung des leichten und innovativen RIG-16 Lkw-Heckaufprallschutzes für das Finale beim Swedish Steel Prize 2017 nominiert worden. Das System setzt neue Maßstäbe bei der Sicherheit auf Autobahnen.

Der Swedish Steel Prize ist ein internationaler Preis, der Innovationen und technische Leistungen in der Stahlindustrie würdigt. Das US-amerikanische Unternehmen Wabash National ist einer von vier Finalisten beim diesjährigen Preis. Der Gewinner wird im Rahmen einer Zeremonie am 11. Mai in Stockholm (Schweden) ausgezeichnet.

RIG-16 ist eine Sicherheitskomponente, die sich unterhalb der Heckstoßstange von Lkw befindet und als Stoßfänger für kleine und leichte Fahrzeuge dienen soll, um zu verhindern, dass diese unter den Lkw geraten.

„Vor drei Jahren haben wir den Wert einer neuen Stoßfängerlösung erkannt, um Intrusionen in die Fahrgastzelle zu verhindern“, erklärt Andrzej Wylezinski, Leiter der Konstruktionstechnik bei Wabash National. „Dennoch konnten wir nicht weiteres Gewicht hinzufügen, die Kosten ins Unendliche treiben oder den Anhänger auf irgendeine Weise unpraktisch machen.“

Die Konstruktion nutzt wichtige Eigenschaften von extra- und ultrahochfestem Stahl, um komplexer geformte Bauteile zu ermöglichen, mit denen die Teilezahl in der Montage um bis zu 50 Prozent reduziert werden kann.

Dünnere Stahlbleche ermöglichen eine geringere Fugenlänge und kleinere Schweißnahtgrößen, während die hohe Streckgrenze des Stahls genutzt wurde, um Konstruktionen mit einer hohen Energieabsorption im Falle eines Fahrzeugcrashes zu schaffen. Das Ergebnis ist das beste und leichteste Anhängeraufprallsystem, das gegenwärtig in Nordamerika auf dem Markt ist.

„Wir sind überzeugt, dass die Eigenschaften und Merkmale des Materials perfekt für die Anwendung waren, und deshalb sind wir stolz auf das, was wir erreicht haben“, sagt Wylezinski. „Das Gewicht, die Umformbarkeit und die Schweißbarkeit zahlten sich beim Entwicklungsprozess aus. Wir wären nicht in der Lage gewesen, ohne hochfesten Stahl das RIG-16 System zu entwickeln.“


Ihre Entscheidung, Wabash National für das Finale beim Swedish Steel Prize 2017 zu nominieren, begründet die Jury folgendermaßen:

„Wabash Nationals neuer Heckaufprallschutz für Lkw und Sattelanhänger übertrifft die nordamerikanischen Standards auch für anspruchsvolle Offset-Effekte. Die optimierte Konstruktion mit hochfestem Konstruktionsstahl wurde durch umfangreiche Tests verifiziert, die eine überlegene Leistung beim Schutz der Menschen im Kollisionswagen zeigen. Das patentierte System zeichnet sich durch eine hervorragende Energieabsorption, eine minimale Beschädigung des schweren Fahrzeugs sowie eine sehr kostengünstige Fertigung und Montage aus.“

Seit nahezu 20 Jahren würdigt der Swedish Steel Prize große und kleine Unternehmen sowie Institutionen und Privatpersonen, die ein Verfahren oder ein Produkt entwickelt haben, bei dem das Potenzial von hochfestem Stahl voll ausgeschöpft wird. Der Gewinner erhält eine Statue des Bildhauers Jörg Jeschke sowie eine Geldprämie von 100.000 SEK. SSAB ermuntert die Gewinner, die Geldprämie einer Wohltätigkeitsorganisation eigener Wahl zu spenden.

Lesen Sie mehr über den Swedish Steel Prize auf www.steelprize.com.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Eva Petursson, Vorsitzende der Jury, Swedish Steel Prize, +46 243 712 04

Anna Rutkvist, Projektmanagerin, Swedish Steel Prize, +46 243 716 40

SSAB ist ein in Skandinavien und den USA ansässiges Stahlunternehmen. SSAB bietet Produkte und Dienstleistungen mit Mehrwert an, die in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden entwickelt wurden – damit die Welt stärker, leichter und nachhaltiger wird. SSAB beschäftigt Mitarbeiter in über 50 Ländern. SSAB verfügt über Produktionsstätten in Schweden, Finnland und in den USA. SSAB ist an der Nasdaq Stockholm notiert und an der Nasdaq Helsinki zweitnotiert. www.ssab.com.

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